Weil er Impfzertifikat fälschte, wurde er nun doch entlassen!
Eishockey-Beben in der Schweiz: Warum Nationaltrainer Patrick Fischer über ein altes Covid-Zertifikat stolperte und der Verband beim ersten Gegenwind sein Rückgrat verlor.
Man dachte eigentlich, der Wahnsinn der Zertifikats-Ära läge hinter uns. Doch in der Schweiz brennt jetzt, kurz vor der Heim-WM, die Hütte. Der Nationaltrainer Patrick Fischer (50) ist seinen Job los. Der Grund? Er hat sich 2022 für die Spiele in Peking das geholt, was damals für viele der einzige Weg zurück in die Freiheit war: ein „alternatives“ Covid-Zertifikat.
Die Geschichte hat alles, was ein modernes Schmierentheater braucht. Fischer verplappert sich im SRF-Interview, gibt den Kauf des gefälschten Dokuments zu und kassiert eine saftige Strafe von über 38.000 Franken wegen Urkundenfälschung. Was macht der Schweizer Eishockeyverband (SIHF)? Zuerst gibt sich Verbandsboss Urs Kessler generös: „Fischi“ habe die Konsequenzen getragen, man freue sich auf die WM.
Doch kaum fingen die Moralapostel in den sozialen Medien und Redaktionsstuben an zu jaulen, verwandelte sich das Rückgrat des Verbands in Wackelpudding. Plötzlich heißt es: „Vertrauen und Integrität“ seien zentral, die erste Beurteilung sei „zu kurz gegriffen“ gewesen. Übersetzt heißt das: „Wir haben Angst vor dem Shitstorm und opfern unseren Erfolgstrainer lieber der political correctness.“
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Es ist bezeichnend: Ein Trainer, der jahrelang Erfolg lieferte, wird einen Monat vor dem wichtigsten Turnier seiner Karriere vor die Tür gesetzt. Nicht wegen mangelnder Leistung, sondern wegen eines Stücks Papier aus der Zeit des kollektiven Wahnsinns. Fischer wollte einfach nur seinen Job machen und zu Olympia, in einer Zeit, in der man ohne den „heiligen QR-Code“ wie ein Aussätziger behandelt wurde.
Dass der Verband nun den Schwanz einzieht, zeigt nur eines: In der Welt des Profisports zählt nicht mehr das Können, sondern die lückenlose Unterwerfung unter das Narrativ. Wer einmal ausgeschert ist, dem verzeiht das System nie, vor allem dann nicht, wenn der Druck der Straße zunimmt. Viel Glück bei der Heim-WM ohne den Architekten des Teams. Die Schweizer Funktionäre haben bewiesen, dass sie zwar kein Rückgrat, dafür aber eine sehr feine Antenne für den medialen Mainstream haben.




